Rhythmus bewegt die Menschen weltweit
Rhythmus gehört zu den ältesten Ausdrucksformen der Menschheit. In nahezu allen Kulturen der Welt wurden eigene Schlaginstrumente erfunden und Rhythmen kreiert. Bei vielen Völkern haben die Rhythmen eine besondere Bedeutung und die Musiker einen erhöhten sozialen Status.
Trommeln werden
heilende, oft auch magische und spirituelle Kräfte zugeschrieben. Musik
stiftet soziale und ethnische Identität. Bestimmte Rhythmen markieren
elementare Ereignisse im Leben der Menschen und strukturieren Tages-,
Jahres- und Lebensläufe.
Besser als konsumieren: Rhythmus selbst machen
Viel stärker
als nur beim Zuhören können wir die rhythmische Energie spüren, wenn
wir selbst mit dem Trommeln beginnen. Sei es beim Erlernen von
komplexen Mustern z.B. der afrikanischen Musik oder beim freien
Zusammenspiel in einem Drumcircle. Rhythmus steckt in uns allen und
wartet nur auf die Gelegenheit, sich zu entfalten. Der Kreis ist dafür
die optimale Form: In ihm sind die Mitspieler gleichberechtigt und
begeben sich in einen schützenden Raum, in dem sie von Einflüsssen von
Außen abgeschirmt sind. Während in einem Orchester alle Aufmerksamkeit
auf den Dirigenten gerichtet ist, spielen wir im Trommelkreis Auge in
Auge mit unseren Mitspielern. Jeder kann jeden sehen und während des
eigenen Spiels die Wahrnehmung von sich selbst auf die Gruppe lenken.


Mit dem Trommeln kann man jederzeit beginnen
Es ist nie zu spät, um den ersten Schritt zum Trommeln zu machen. Sowohl im Drumcircle als auch in den Unterrichtsgruppen haben wir nicht das Ziel, höchste Virtuosität zu erreichen und in Wettbewerb mit anderen Musikern zu treten. Der Spaß am eigenen Tun, das Erlebnis des Trommelns, das Beschreiten neuer Pfade und die Gemeinschaft der Trommelgruppe stehen im Mittelpunkt. Ein offener Drumcircle ist der einfachste Weg, einmal unverbindlich die eigene ryhthmische Persönlichkeit kennen zu lernen. Der nächste Termin ist schon bald.
